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Plastikfrei Frischhalten – geht das?

Plastikfrei Frischhalten – geht das?

18.11.17 03:39 By Gastronomieshop Team

Wie schädlich Kunststoffe für Umwelt und Gesundheit sind, ist spätestens seit Werner Bootes Dokumentation Plastic Planet von 2010 in weiten Teilen der Gesellschaft bekannt. Wir befinden uns längst im Plastik-Zeitalter: Kunststoffreste verschmutzen die Umwelt, Fische fressen Plastikpartikel, Kosmetika sind voller Kunststoffreste und selbst in unserem Blut schwimmt Mikroplastik. Die Folge: Bisphenol A, Phtalate und andere Giftstoffe beeinträchtigen das gesamte Ökosystem der Erde und damit auch unseren eigenen Organismus.

Plastikfreies Leben

Damit ihre Kinder keine Beeinträchtigungen im Wachstum der Genitalien und keine Störungen des Hormonhaushaltes erleiden, wagen einige Familien rund um den Globus schon das Experiment und wollen unsere Erde von einem Teil der Plastikvermüllung befreien: Sie wollen plastikfrei leben, zumindest nahezu plastikfrei, sie verweigern Kunststoffe, wo es nur geht!

Ende des Monats erscheint ein Buch von Nadine Schubert mit dem Titel Besser leben ohne Plastik, das aufzeigt, wie sehr man umdenken muss, wenn man tatsächlich sein Leben ohne Kunststoffe führen möchte. Zunächst erscheint die Aufgabe wie nicht zu bewältigen, aber auf den zweiten Blick erkennt man ganz klar, dass heutzutage viele Unternehmen Möglichkeiten bieten, die einem auch ein plastikfreies Leben komfortabel machen! Nicht nur der Gesundheit dient man damit – man konsumiert plötzlich generell nachhaltiger und schon die Umwelt.

Kleine Schritte zu mehr Gesundheit und Nachhaltigkeit

Wagen wir hier mal ein kleines Denkexperiment und betrachten ein kleines Alltagsproblem: Frischhalten. Gretchenfrage: Wie haltet ihr‘s mit dem Frischhalten? Jeder hat doch Alufolie (die Ökos unter euch höre ich schon aufschreien, denn auch die ist ökologisch mehr als bedenklich und alles andere als schadlos für die Gesundheit), Frischhaltefolie und irgendeine Form von Plastikfrischedosen in der Küche liegen, nicht? Ah ja, allgemeine Zustimmung. Die Tupper-Fraktion nickt, die Lock&Lock-Abteilung stimmt zu und andere blicken ebenso ertappt drein.

Tatsächlich sind die meisten unserer Lebensmittel ständig in Kontakt mit Kunststoffen, bis wir sie verzehren. Ungemein praktisch sind diese Frischhaltevarianten ohne Frage – sie verhindern jährlich riesige Mengen an Lebensmittelverschwendung, aber was ist mit unserer Gesundheit? Zwar bleibt die Nahrung lange frisch, allerdings verseuchen uns die in Kunststoff gehüllten Lebensmittel mit hormonell wirksamen und krebserregenden Stoffen.

Wo ist also der Kompromiss? Gibt es eine Lösung?

Die gute Nachricht zuerst: Es gibt IMMER eine Lösung. Und wer auf Kunststoffe verzichten will, und wenn es für den Anfang nur im Bereich der Lebensmittel ist, der braucht auch nicht auf Qualität oder Komfort verzichten.

Die Gastronomieshop-Redaktion hat sich für euch kundig gemacht und unter vielen Produkten eines gefunden, dass durchaus empfehlenswert ist: EMSA Clip&Close Glas Frischhaltedosen

Sie halten Gemüse, Pasta, Käse und viele andere Lebensmittel viel länger frisch, als man gemeinhin vielleicht glauben mag – Geld spart man also allein schon, indem man Lebensmittelverschwendung in deutlichem Ausmaß reduzieren kann. Aber vom weltrettenden Anspruch, der Wegwerfgesellschaft eins entgegenzusetzen, mal ganz abgesehen: Glas ist in seinen Eigenschaften einfach unschlagbar! Es wird nicht einfach porös, es gibt nicht einfach nach einer Weile giftige Weich- oder Hartmacher an euer Essen ab! Es ist geruchs- und geschmacksneutral, umweltfreundlich wie kaum ein anderes Material und so langlebig wie nichts sonst.

Klar ist Plastik erst einmal billig zu produzieren. Den Preis, den Umwelt und Gesundheit aber letztlich dafür zahlen müssen ist unheimlich hoch und heute vielleicht noch nicht einmal ansatzweise abzuschätzen. Es ist also empfehlenswert für jeden Menschen umzudenken. Auch bei kleinen Dingen im Haushalt anzufangen, hat oft schon große Wirkung: Wer auf dem Wochenmarkt unverpacktes Gemüse kauft, ärgert sich  nicht nur weniger über lästiges Müll-runter-Bringen, sondern verringert auch sein Risiko, an Zeugungsunfähigkeit, Krebs oder Hormonstörungen zu erkranken.

Das Beste ist: Nicht nur das eigene Risiko wird verringert, auch das aller anderen Menschen, denn eines darf nicht vergessen werden – in der Welt hängt alles miteinander zusammen. Alles ist verbunden.

Also. Was könnt ihr tun? Fangt klein an, Hauptsache ihr fangt überhaupt an. Langlebige Frischhaltedosen aus Glas können ein kleiner Anfang sein. Für uns alle.

Auf geht’s! Retten wir die Welt. ;)

Für detailliertere Informationen zu giftigen Zusatzstoffen in Plastik:

>>> Plastik die unvermeidliche Gefahr im Alltag